Archive for December, 2008

Weihnachtszeit = Mastzeit

Monday, December 29th, 2008

Puuh, vorbei!
Die besinnlichen Tage sind glimpflig rumgegangen.
Sogar sehr gut und tatsächlich halbwegs ruhig.
Das einzige was einer Schlacht glich war das dauernde Essen.

Es fing am Dienstag an, als meine Freundin Geburtstag feierte. Das war schon sehr lang und sehr gut, und sehr gefrässig.

Dann kam Heiligabend mit sehr traditionell gehaltenem Essen bei Eltern, echt lecker!

Und dann die tollen Weihnachtstage mit vielen kleinen polnischen Wurstwaren, die einem a la Tim Taylor im Magen liegen und lauter unschöne aber erleichternde Töne bescheren. Am ersten Tag Raclette, am zweiten Gans und dazwischen zu Zwischenmahlzeiten immer wieder polnische Wurstwaren aller Art…

Übrig bleibt trotzdem immer etwas und so mussten die Reste nach Weihanchten weg, und dabei bietet sich der Geburtstag meines Vaters wiederum an. Uuui, Familie und Essen.
Aber da nicht alle an diesem Tag konnten wurde ein Teil der Familie nochmals Sonntag erwartet.
Da durfte ich nicht fehlen.

6 Tage des Feierns und Essens sind nun vorbei, und mich beschlich heute früh das dumme Gefühl deutlich langsamer mit dem Fahrrad gewesen zu sein….

Today is a good day…

Sunday, December 21st, 2008

….steht auf dem Rücken meines neuen T-Shirts.
Dabei habe ich mir eigentlich  vor ca. 10 Jahren gesagt, nie wieder ein Konzert T-Shirt mehr zu kaufen. Aber nach ca. 5-6 Jahren Abstinenz von den vorweihnachtlichen New Model Army Konzerten konnte ich gestern einfach nicht anders.

Es gibt Bands die hört man, die hört man einfach so und sie sind gut. Und es gibt Eintagsfliegen als Bands, die kommen und gehen. Es gibt Klassiker, Dinosaurier und “Must Listen To”, die hört man, weil sie Musikgeschichte geschrieben haben, sei es nur mit einem einzigem Stück auch wenn es nicht immer den Geschmack trifft.

Und es gibt New Model Army !
Eine schon seltsame, eizigartige Faszination geht von denen aus.
Mag sich mein Musikgeschmack in all den Jahren auch verändert haben, so ertappe ich mich immer wieder, wie ich machen Abends ins Regal greife und genau die Alben von Model raushlole. Nicht aus Erinnerungszwecken oder weil es Retro wäre. Nein. Weil die mich immer noch begeistern.

Wie jede andere Band, haben auch N.M.A. mal gute, mal schlechte Alben produziert, haben experimentiert. Ohne aber Ihre eigene Note zu verlieren und immer (IMMER!) sind Hymnen dabei! Ich schreibe Hymnen, weil es aus meiner Sicht tatsächlich Stücke sind, die sowohl musikalisch wie textlich einfach zeitlos sind. Sei es zum Mitgröhlen, zum Wut rauslassen, zum Besinnen, zum Befreien….
Zwischen all der Musik, die kommt und geht stehen New Model Army wie ein Felsen in der Brandung. Zwischen alten Freunden, deren Wege auseinander gingen, sind sie der grösste gemeinsame Nenner.

Von alten Klassikern ganz zu schweigen, schienen gestern Abend eben auch die neu angespielten Songs fürs kommende Album nächstes Jahr richtige Knaller zu sein. Aber das werde ich nächstes Jahr sehen hören.

Nun, nach all den Jahren ohne meinen Kozertbesuch und  (Un)Gewissheit, was mich dort erwartet,  stand ich vor der Bühne im Palladium…und wurde mal wieder bestätigt!
Ich weiß jetzt was mir all die Jahre gefehlt hat.

Weihnachtsfeier & Umweltschutz

Friday, December 5th, 2008

Abgesehen vom leckeren Essen und Trinken im Gleumes gabs es bei unserer diesjährigen Weihnachtsfeier mal wieder ein Event.

Ich selbst bin zwar kein grosser Autofreund, aber eine Stunt Show zum mitmachen ist schon klasse.  Schön all die Sachen machen, die man auf der Strasse nicht macht (oder nicht machen sollte).

  • Blind fahren, und der Sitznachbar gibt Anweisungen.
  • 180° Wende/Drehung auf trockener Strasse (natürlich mit mächtig quietschen und Gummi lassen)
  • Auf 2 Rädern fahren (Gut, das hat keiner von uns geschafft…)
  • Und einen Monstertruck fahren sowieso!

Ausnahmsweise hat es mir sogar nicht wirklich viel ausgemacht, soviel CO² zu erzeugen, vor allem mit diesem  Vernunftsauto, dem Monstertruck. Ich schäme mich auch nur mäßig. Ich weiß, ich werds nie wieder tun.
Ausnahmen bestätigen die Regel, klar, aber bei allem Verzicht sollte m
an sich selbst nicht vergessen, die eigenen psychischen Bedürfnisse, mal etwas blödes, witziges, unvernünftiges oder so zu machen.
Vor allem wenn sich grad die Chance bietet, und man eh eingeladen ist.

Das CO² was ich dort mitverbraten habe, spare ich lieber an undekorativer und überflüssiger Weihnachtsbeleuchtung. (Am liebsten sind mir die im Erdgeschoß zum Hof hin. Da sehen das so viele Menschen….)

Melanie, Marek & Monstertruck

“It´s better to burn out, than zu fade away..” heißt es bei Neil Young. Und er hat absolut Recht.