Archive for March, 2009

StrongmanRun Video!

Tuesday, March 31st, 2009

Aha! Nun auch das erste Video!

harte Fakten!

Tuesday, March 31st, 2009

Na also! Endlich sind ein paar offizielle Zahlen vom StrongManRun raus!
Hier in mal abgetippt:

  • Es waren 7.777 (kein Witz!) Teilnehmer angemeldet
  • 5.925 Läufer haben sich an den Start getraut (nur Läufer mit Chip erfasst: geschätzt 10% sind wohl ohne gelaufen)
  • davon 5.254 männliche Teilnehmer
  • und 671 weibliche Teilnehmerinnen
  • 4.624 Finisher haben es in der vorgegebenen Zielzeit von 3 Stunden und 30 Minuten ins Ziel geschafft
  • Schnellste Zeit: 01:33:54 (Knut Höhler, Göttingen)
  • Letzte Zeitmessung: 04:30:56
  • Ältester Teilnehmer: geboren 1938, 71 Jahre
  • Jüngster Teilnehmer: geboren 1991, 18 Jahre
  • Weiteste Anreise: Michael Klim aus Australien – 16.590,93 km
  • Kürzeste Anreise: Teilnehmer aus dem schönen Weeze – 2,19 km
  • Es gingen 22 Geburtstagskinder an den Start
  • Verletzungen: blieben natürlich nicht aus, aber alle Läufer haben den Lauf gut überstanden. Häufigste Vorfälle: Unterkühlungen, Zerrungen, Überschätzung. Das Deutsche Rote Kreuz hat bei über 75 Einsätzen unglaublich gute Arbeit geleistet. Allen StrongmanRunnern auf diesem Wege nochmal gute Besserung!
  • Hindernis 5 BIFRÖST und Hindernis 2 DIE DRUCKKAMMER haben wir aufgrund des Abtransports von zwei Beinbrüchen aus dem Rennen genommen. Die Sicherheit der Läufer ging hier klar vor!
  • Danke an alle freiwilligen Helfer und Streckenposten, ohne Euch wäre der Fisherman’s Friend StrongmanRun nicht möglich gewesen
  • Bereits über 3.500 Voranmeldungen für 28.03.2010 (da bin ich auch dabei)

(Quelle: http://www.strongmanrun.de)

StrongmanRun 09 – Das Rennen ist gelaufen!

Monday, March 30th, 2009

Ich bin durch! Habs geschafft! Was für eine Tortur…aber es hat mal wieder Spaß gemacht.

Prolog:

Aufgrund unserer knappen Anreise letztes Jahr haben Julia, Astrid und ich beschlossen, diesmal das Übernachtungsangebot zu nutzen. Schön in einem grossen Flugzeughangar, inmitten anderer schnarchender Menschen. Gegen 18.00 Uhr angekommen, checkten wir erstmal das Gelände und ein paar Hindernisse, die, wie befürchtet, deutlich anspruchsvoller waren als das Jahr davor. Dann haben wir erstmal unsere Startunterlagen geholt… ein grosser Beutel mit eine Menge Schnick-Schnack, darunter aber auch wichtiges, wie die Startnummer.
Kurz unsere Sachen ins Schlafshelter gebracht, etwas gegessen, und los gings zum Abendprogramm. Richtig nett, mit live Bands (bettie ford und peilomat waren echt klasse). Dies hatte ein bisschen vom alten Bizarre Festival, das gegen Ende seiner Geschichte auf diesem Flughafengelände stattfand. Dessen regelmässiger Besucher ich war…
Lang wurde dieser Abend allerdings nicht, und es hieß gegen 22:30 ab in die Koje.

Sonntag:

Recht früh aufgewacht, kurz vor 8:30 Sommerzeit. Die Umstellung war bei der Aufregung irrelevant. Kurzes Frühstück, gut ist. Umgezogen, Sachen zum Auto gebracht, und den Rest, den man im nachhinein braucht zur Garderobe.
Nun ran an den Start und erstmal aufgewärmt… Die Gedanken waren ab da nur noch auf den Lauf konzentriert. Ich dachte mir schon, daß dieses Mal das ganze echt härter wird, aber wieviel härter wusste ich nicht. Sicherheitshalber stellte ich mich hinten an, sowie Julia und Astrid auch.

Dann kam der Startschuß und es ging los. Langsam, den es staute sich mal wieder alles. An den Wartezeiten bei manchen Hindernissen verlor ich locker 45 min. An sich nichts schlimmes,  aber man kühlt dabei aus, was wiederum keinen Spaß macht. Irgendwann löste sich der Knoten und gab eine mehr oder weniger freie Bahn. Ab da hieß es laufen, und solang ich mich bewegte und nicht stand lief meine Uhr paralell mit.

Die meisten Hindernisse waren dieses Jahr härter. Der “Bifröst” muss wohl irgendwann nach mir gesperrt worden sein, den es haben sich diverse Leute verletzt. Während des Rennens hörte ich rund 5-6 mal die Sirenen der Krankenwagen. Im nachhinein erfuhr ich, daß am “Bifröst” sich mehrere Leute die Knochen gebrochen haben, deshalb wurde das Hinderniss rausgenommen.

Einer der grossen Knaller kam aber erst. In der Sandgrube wartete “Canale Grande” als Hinderniss.
Was letztes Jahr als Hinderniss rausgenommen wurde, wurde diesmal verwirklicht. Eine kurze Schwimmstrecke.Als ich dort ankam, sah ich nur, daß die meisten Läufer am Ufer lang im Wasser zur anderen Seite wateten, und nur 4-5 Leute tatsächlich schwammen.
Tot oder Weltmeister! Ich stürtze mich ins Wasser und bekam prompt die Quittung…. Kraulen war nicht drin, mit Gesicht unters Wasser brachte nur Schmerzen. Also Brust oder Rücken. Die Kälte raubte echt alle Kräfte, da waren sie nun, meine Grenzen… Während dieser rund 25m hatte ich 2 mal den Gedanken, den netten Mann vom DLRG, der da auf dem Surfbrett lag, zu mir zu rufen und mich rausziehen zu lassen. Doch… Nee! Ich hab mich freiwillig gemeldet, es ist mein Ding und ich brings zu Ende. Ich allein bestimme meine meine Grenzen…. so gelang ich ans andere Ufer.

Nun kamen noch 2-3 Hindernisse, die ich vom letzten Jahr kannte. Einfach aufeineander gestapelte Heuballen, soweit kein Ding. Nur diesmal waren es weniger, dafür aber höher. Als ich den ersten erklomm und wieder runter wollte, sah ich das Übel. Auf der anderen Seite war kein Heuballen, und ich hockte in rund 2,5 -3m Höhe. Nun ja, da hilft nur Springen. Hier waren ebenfalls ausrecheichend Sanitäter vorhenden, die auch einige Leute versorgten.

Andere Hindernisse waren zwar schwer, aber sehr gut machbar.
(Eine Wohnung in der 4-ten Etage ohne Aufzug macht sich als Trainig sehr gut ;-) )

Das war dann auch die 1 Runde.  Die 2te brachte ich ohne schwimmen (1x reichte mir) durch, und ging ebenfalls brav am Ufer lang…

Sonntag (nach dem Rennen):

Mit der Finisher Medaille bekleidet fand ich die anderen, nur Julia fehlte. Sie war noch im Rennen, RESPEKT! (an Astrid: nächstes Jahr bist du dran!!!! )

Nach kurzer Wartezeit ging ich dann duschen, denn es fröstelte mich langsam…. Danach trafen wir uns alle, und traten den Heimweg an. Schon während der Heimfahrt erfuhr ich von meinem Vater das Ergebnis : 4484 Platz mit einer Nettozeit  von 03:36:03 (von rund 8000 Angemeldeten und knapp 6000 Gestarteten) Unteres Drittel, also genau wie vermutet und angedacht!
Vergleichen kann man es sowieso nicht, einmal die Strecke, dann die Hindernisse, und dann noch diverse Wartezeiten an den Hindernissen. Mein gestoppte Zeit (ohne Stillstand an Hindernissen, ohne Warterei) lag bei ca. 02:55:00…
EGAL, ich habs mal wieder geschafft, und fühlte mich dabei deutlich besser als letztes Jahr.

Fazit:

Dieser Sonntag war deutlich härter als letztes Jahr, knüppelhart, die 2 km mehr brachten dazu allerdings nicht bei, eher die Hindernisse. Und was soll ich sagen…. meine Voranmeldung fürs nächste Jahr habe ich gestern Abend erledigt. Alle guten Dinge sind bekanntlich 3!

Hier noch die offiziellen Bilder. Einiges kommt da sicher noch nach!

…nur brauche ich dringend neue Laufschuhe, ein drittes mal machen meine den Run nicht mit.

StrongmanRun 09

Monday, March 23rd, 2009

Huch! Hab eben einige Bilder vom Aufbau des StrongmanRun gesehen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte….
Na das wird vielleicht ne Nummer…

1403

Saturday, March 14th, 2009

So lautet meine Startnummer beim diesjährigen StrongManRun. Ziemlich früh habe ich mich angemeldet.
Im Gegensatz zum letzten Jahr find ich aber früher an zu trainieren, dafür nicht die längsten Strecken.  Während ich letztes Jahr mich ganze 3 Monate vorbereitet habe, sind´s diesmal 6 Monate.

Irgendwann im April hörte ich auf zu laufen. Umzug, Renovierung und viele zeitraubende Sachen kamen dazwischen.
Doch eins war von vornherein klar. Fürs nächste Mal mehr Training, über längeren Zeitraum. Und nun? Seit September ca. 3 x die Woche. Mit ein paar Pausen über Weihnachten und Karnevall.
Und trotzdem… nun stehe ich da, bin gestern persönliche Bestzeit gelaufen, aber die Strecke reicht noch lang nicht an die 18km die der Lauf haben soll. Mist! Das wird eine harte Nummer…