Archive for the ‘beobachtungen’ Category

Schilderhain

Tuesday, September 1st, 2009

Manchmal gibt es doch Momente, spontane Welche, wo sich eine Kamera am Handy lohnt. In diesem Fall war es eine Firmenveranstaltung in einem Hotel hier in der Nähe. Nun, auf einer abgelegenen Terasse durfte ich meinen Part machen, und fand dort folgende Schilder mit Sprüchen..

Für jede Gelegenheit etwas passendes:

(wobei mir gerade einfällt, daß ich doch nicht alle fotografiert hab, egal…)

Kälteexperimente – Treffen von outdoorseiten.net

Tuesday, February 3rd, 2009

Schierke, Harz 30.1 – 1.2.2009

Nachdem ich morgens noch kurz etwas für die Arbeit tun durfte, fing ich an meine Outdoorklamotten zusammen zu packen. Es ging nämlich zu einem Treffen der outdoorseiten.net, natürlich draussen. Dies sollte meine erste Erfahrung im zelten im Winter werden. Und ich war mehr als heiss auf die kalte Erfahrung. Natürlich habe ich mein Material entsprechend vorbereitet und aufgerüstet, mir ein paar spezifische Sachen angelesen, da ich Wochen vorher merkte, daß mir dieses Unterfangen doch etwas näher ging und ich dem Ganzen mit Respekt entgegenblickte.

Freitag ging es dann los. Nach reichlich Stau im Ruhrpott und 2 beobachteten Unfällen, ging endlich von der Autobahn runter, und rein in eine echte Winterlandschaft. Das sah wirklich schön aus.

Endlich am Campingplatz angekommen, in einer herrlichen der Schneelanfschaft, begrüsste ich erstmal meinen alten Freund Tomas. Darauf habe ich mich am meisten gefreut, den nochmal zu sehen, und dann auch noch wie früher beim zelten. Schön, daß wir beide diese Begeisterung immer noch teilen. Dann gings ans Zeltaufbau und Einrichtung. Als alles soweit fertig war, gesellte ich mich erstmal zu Tomas ins Zelt, denn er hatte das Abendessen schon vorbereitet. Dies war aber nicht der einzige Grund, denn er hatte ausserdem einen Ofen im Zelt. Hierzu muß man sagen, er hatte ein Lavvu. Ein Pyramidenzelt mit offenem oberen Ende, abdeckbar. Und einen ziemlich geilen selbgebauten Hobo Ofen.

Reichlich gestärkt gingen wir zu den anderen ans Lagerfeuer. Eine nette Runde war da. Teilweise kam bei mir aber doch etwas Unmut auf, als man sich doch besser mit seinem Nicknamen, statt des richtigen Namen kannte. Aber dafür waren wir halt angereist, um andere aus dem Forum zu treffen. Müde von der Anfahrt und Kälte machte ich mich gegen 22:30 ins Zelt. Bedenken wegen meinem Kunstfaserschlafsack hatte ich zunächst schon, aber die erwiesen sich als nichtig. Er ist zwar schwer und voluminös, aber sauwarm und bequem. Gegen “schwer” und “voluminös” muß ich allerdings etwas unternehmen, über kurz oder lang wird es wohl Daune werden. Vor allem wenn man, wie ich, am Winterzelten Blut geleckt hat.

Nach ca. 10 Std. richtig guten Schlafs stellen sich gegenüber dem Camping im Sommer doch andere Morgengedanken. Wie kann ich möglichst warm angezogen meinen Urin loswerden? Im Sommer kann ich mit Schuhen und Unterhose  problemlos aus dem Zelt und Pinkeln gehen. Im Winter aber kommt einem echt der Gedanke nahe, eine der Weithals Trinkflaschen zu missbrauchen. Dafür muß ich mir was einfallen lassen, eine Lösung gibt es da bestimmt.

Nun gings ans Frühstück, schöne und leckere Pfannkuchen Fertigmischung. Diese zog sogar Zuschauer an, sodaß es ein witziger morgen wurde. Als dann der Frühschoppen losgehen sollte, merten wir, daß das Bier leicht gefroren war. Flüssigkeiten im Winter sind halt ein Thema für sich…

Wir warteten auf Clemens, der gegen Mittag auftauchen sollte. Als er dann sein Zelt aufgebaut hat, gings nach einer kurzen Info von der Platzwärtin los zum Brocken. Gegen 13.00 Uhr sind wir los. Über den Bahnparallelweg ging es bis zum Eckerlochsteig zum Brocken. Der Hinweg sollte laut angaben rund 3 Std dauern, bei uns waren es 2,5 Std. Prima, dachte ich mir, gute Zeit dafür daß Du schon länger sowas nicht gemacht hast. Mit gefrorener Trinkflasche kamen wir oben an, und machten uns beim “Brockenwirt” bequem. Clemens kannte ich bis dato nicht, er kommt mit auf die  Bergtour im Sommer, so ergab sich eine gute Situation, ihn kennenzulernen. Eine richtig nette Runde, die ebenfalls richtig Lust auf die Bergtour macht.

Nach der überteuerten Currywurst und 2 Bier gings runter. Das Wetter wurde nicht besser, und aus den ca. 50m Sicht wurden nicht mehr als 30, dazu kam richtig schnell Dunkelheit auf. Also über den Hexenstieg und den Glashüttenweg wieder zurück auf den Platz. Dort angekommen brannte schon das Lagerfeuer.

für mehr Eindrücke einfach aufs Bild klicken

Wir sind allerdings erstmal hungrig und hundemüde in Tom´s Lavvu rein und machten uns ans Raclette!
Jawohl, nobel geht die Welt zu Grunde, zumindest mit Pfannkuchen zum Frühstück und Raclette am Abend.

Mit vollem Magen und 2-3 Bierchen später kam ich nicht mehr zum Lagerfeuer, ich war müde und suchte mein Zelt auf. Es war 21:30, so früh gehe ich nie pennen.

Am Sonntag, dem Tag der Abreise war es ziemlich dunkel als ich aufgewacht bin. Bis ich merkte, daß es nicht an der Uhrzeit, sondern an rund 10-15 cm Neuschnee,der mein Zelt mit Dunkelheit bedeckte. Aber ok, das Zelt war dicht, und hielt es aus. Dafür habe ich mir das Teil ja geholt! Nach kurzem Morgenkaffee gings dann schon ans packen und die Rückreise. Etwas Schnee habe ich im verpacktem Zelt noch mitgebracht, quasi als kurzlebige Erinnerung ans Wochenede.

Fazit: jederzeit wieder, aber ich muß etwas aufrüsten und ein paar Sachen diesbezüglich überdenken (z.B. das Urinproblem)!

Nachtrag:
Auch wenn ich selbst nicht ganz von Ultra Light überzeugt bin, gilt mein Respekt an The Other Face, der mit 7kg Reisegepäck (inkl. Essen und 1l Wasser) zu diesem Wochenende kam.
Und ebenfalls an Bernie, der zwar in Toms Lavvu reichlich Abgase hinterließ, andererseits aber eiskalt am diesem Wochenende biwakierte.

Herrlich (Teil 2)

Wednesday, January 7th, 2009

Ohne Vorsätze, aber dringend nötig machte ich mich gestern Abend in den Stadtwald. Schliesslich läuft sich der StrongmanRun nicht von allein. Da ich letztes Jahr schon wenig vorbereitet war, nur rund 2 Monate, wollte ich es diesmal doch besser und intensiver machen. Nun ja, der Anfang war getan, dann kam leider berfulich etwas zwischen, daß mir Zeit raubte. Aber jetzt ght es weiter, es muß…

Der gestrige Lauf war langsam, aber umso schöner. Im Schnee und bei Mondlicht kommt irgendwie eine besondere Stimmung auf. Alle Sinne werden gefordert. Von dem monotonen knirschen beim Schneelauf, über den besonderen Geruch und Kälte war es etwas völlig neues. Echt klasse…

Herrlich…

Monday, January 5th, 2009

… nach den ganzen Verköstigungen der Weihnachtszeit habe ich mich gestern in den Keller begeben , um meinen Fahrradreifen zu flicken.  Schön, dachte ich mir, kannst die nächsten Tage mal weider das Auto stehen lassen und lässig mit dem Rad fahren.

Heute aufgewacht und sehe da: Schnee!
Nun, ehrlich gesagt habe ich keine Minute gezögert oder auch nur den kleinsten Gedanken ans Auto verschwendet, sondern rauf auf´s Rad und ab zur Arbeit.
Etwas gerutscht bin ich zwar, und langsamer war ich auch als üblich, trotzdem schneller als die meisten Autos…

Was mich aber voll entlohnte, war der Blick auf ein kleines Stück meines Arbeitsweges, der schon sonst sehr schön aussieht und schön zu fahren ist.  Mit Schnee allerdings noch besser…..

morgens

abends (2 Tage später)

Weihnachtszeit = Mastzeit

Monday, December 29th, 2008

Puuh, vorbei!
Die besinnlichen Tage sind glimpflig rumgegangen.
Sogar sehr gut und tatsächlich halbwegs ruhig.
Das einzige was einer Schlacht glich war das dauernde Essen.

Es fing am Dienstag an, als meine Freundin Geburtstag feierte. Das war schon sehr lang und sehr gut, und sehr gefrässig.

Dann kam Heiligabend mit sehr traditionell gehaltenem Essen bei Eltern, echt lecker!

Und dann die tollen Weihnachtstage mit vielen kleinen polnischen Wurstwaren, die einem a la Tim Taylor im Magen liegen und lauter unschöne aber erleichternde Töne bescheren. Am ersten Tag Raclette, am zweiten Gans und dazwischen zu Zwischenmahlzeiten immer wieder polnische Wurstwaren aller Art…

Übrig bleibt trotzdem immer etwas und so mussten die Reste nach Weihanchten weg, und dabei bietet sich der Geburtstag meines Vaters wiederum an. Uuui, Familie und Essen.
Aber da nicht alle an diesem Tag konnten wurde ein Teil der Familie nochmals Sonntag erwartet.
Da durfte ich nicht fehlen.

6 Tage des Feierns und Essens sind nun vorbei, und mich beschlich heute früh das dumme Gefühl deutlich langsamer mit dem Fahrrad gewesen zu sein….