Eine Weihnachtsgeschichte

December 3rd, 2010 by kosiman

…wie ich finde, eine der Schönsten, für mich persönlich vielleicht die Schönste…

“Auggie Wrens Christmas Story” ist eine Kurzgeschichte von Paul Auster,
die unter anderem am Ende des Films “Smoke” von Wayne Wang erzählt wird, einen meiner Liblingsfilme. Mit Harvey Keitel und William Hurt, was noch einen weiteren Höhepunkt darstellt.
Zunächst wird die Geschichte nur erzählt, dann in schwarz-weiß im Abspann des Films visualisiert.
Untermalt wird dies ebenfalls einem klasse Song “Innocent when you dream” von Tom Waits.
Ein toller Streifen, eine tolle Musik, eine schöne Weihnachtsgeschichte.

In diesem Sinne, Euch allen eine frohe Weihnachtszeit!

P.S. wer nur die schwarz-weiß Version sehen will, einfach bis 12:25min vorspulen.

Du bist ein Freak!

November 15th, 2010 by kosiman

Ich wurde eben Freak genannt….

Auf die Nachfrage hin, warum das so wäre, erhielt ich folgende Antwort:

“voll das soziale netzwerk um dich rum und trotzdem irgendwie ein einzelgänger.
immer für jeden da und trotzdem distanziert.
ständig unter strom trotzdem ausgeglichen.
prinzipienreiter und dennoch kommt es vor das du kleine mal brichst.
legst gar keinen wert auf mode, dickes auto…. bist aber sehr beliebt.
ich würde sagen das bekommt nur ein freak hin.
ich kenne keinen anderen menschen der das so macht und schafft.”

Ich nehm das gern als Kompliment an!
Danke!

…wie die Zeit vergeht..

September 1st, 2010 by kosiman

Zitat: “…für 10 aufregende, schöne, stressige und lustige Jahre in unserem kleinen Horroladen.”

Und nu? – dieser Sommer (5)

August 25th, 2010 by kosiman

Dieser Sommer ist noch nicht vorbei, doch so wie er anfing, wird er wohl nicht zu Ende gehen…

Nein, es ist verwirrend.
An sich glasklar, und doch trüb, wechselhaft sehr gut und sehr traurig.

Es heisst mal wieder stark bleiben, auf das Wesentliche und das Gute konzentrieren.
Ablenkung suchen.
Davon gibt es zum Glück genug, aber einfach ist es nicht… ist es nie.

Sinnfragen haben dabei keinen Zweck.
Es heisst einfach weitermachen…

Bergtour – dieser Sommer (4)

August 8th, 2010 by kosiman

Der Höhepunkt meines Urlaubs sollte jedoch nicht das Festival und das Cruiser-Treffen in Amsterdam werden.
Nein.
Eine Bergtour mit Tomas sollte es sein.

Wer an dieser Stelle eine konkreten Bericht erwartet, der lese bitte bei Tomas (http://tomscout.jimdo.com) weiter, denn ich werde etwas anderes schrieben…

Für mich war es nicht nur die Vorfreude auf die Alpen und
vor allem mit Tomas da durchzustiefeln.
Mit einer der Punkte war die Vorfreude auf die Ruhe und
die fehlende Kommunikation mit der Aussenwelt.
Ehrlich, wenn ich mich richtig entspannen will, muß ich der Zivilisation entfliehen.

(für mehr Bilder einfach klicken)

Wenn man Berge steigt ist es eine Art Fokussierung auf sich selbst.
Jeder eigene Schritt ergibt einen anderen Ton,
je nachdem auf welchen Grund er trifft.
Platscht der eine in einen Bach, trifft der andere auf Felsen.
Die Wasserflasche gluckert mehr oder weniger im Rhythmus der Tritte,
ab und zu pfeifft der Wind und ein Murmeltier im Wechsel.
Kuhglocken läuten, Bäche rauschen.
Der eigene Atem deutlich hörbar dazwischen.
Eine irre Geräuschkulisse der Natur.

Hinzu kommt noch (bei gutem Wetter) die enorm sehenwerte Vielfältigkeit Alpen.
Jenseits der Baumgrenze beherrschen nur Moss, Gras, Fels, Schnee
und Eis die Augen des Betrachters.
Ab und zu ein Bach, ein reissender Fluß, ein glasklarer See,
der von Natur aus schon eiskalt aussieht.

Man konzentriert sich auf der nächsten Schritt,
vergisst all das zu Hause gebliebene mit seinen Problemen,
die meistens gar keine sind.

Und man kann seine Gedanken sortieren.
Während zu Hause lauter kommunikative Ablenkungsmethoden existieren wie
Facebook, Fernsehen, sämtliche Chatmöglichkeiten und Handy,
gibt es da oben nichts als die Natur.
Bin unerreichbar und kann selbst niemanden erreichen.

Ich komm dabei auf Gedanken, die ich zu Hause
als längst vergessen abgeschrieben habe.
Alte Freunde die keine mehr sind, oder solche,
die man schon längst wieder hätte anrufen müssen.
Alte Liebe, an die ich mich erinnere, die eine traurig,
die andere belächelnd und dankend für die bis dato schönste Zeit im Leben.
Neue Liebe, und die bohrenden Fragen und Gedanken
was dabei noch kommen mag, wenn überhaupt was kommen mag.
Wunschdenken und die schönsten Vorstellungen.

Neue Ideen kreisen im Kopf, um die eigene Zukunft,
den nächsten Schritt im Leben und was noch kommen will.
Blödsinnige Gedanken dazwischen.
Gedanken die zu einer Entscheidung führen sollten, aber…

Ich ergebe mich dem Fakt, daß ich hier oben nichts
anderes tun kann, ausser weitergehen.
Ab und zu stehenbleiben, und das alles um mich herum
mit allen Sinnen zu erfassen.

Den Fels zu fühlen, der Geräuschkulisse der Natur zu lauschen,
die unglaublich frische Luft zu schmecken und zu riechen,
die grossartig verspielte Architektur der Natur zu sehen,
den kühlenden Wind auf der eigenen Haut im Wechsel
zu den wohltuenden warmen Sonnstrahlen zu spüren.

Alles andere kann warten bis die Zivilisation mich wieder hat…